Sicher Radfahren beginnt im Kopf!
- Melanie's Blog

- 13. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Warum Mindset, Erfahrung und Haltung entscheidend sind

Viele Menschen besitzen ein gutes Fahrrad. Viele haben auch die passende Kleidung. Und trotzdem fahren sie kaum oder gar nicht.
Warum?
Weil Sicherheit beim Radfahren nicht nur eine Frage von Technik oder Ausrüstung ist, sondern vor allem eine Frage der Erfahrung und des Mindsets.
Mit welcher Haltung gehe ich Radfahren?
Eine zentrale Frage im Radcoaching lautet: Mit welchem inneren Zustand steige ich aufs Fahrrad?
Mit Angst, Unsicherheit und Blockaden?
Oder mit Klarheit, Freude und dem Wissen, warum ich fahre?
Denn unsere innere Haltung beeinflusst:
wie wir Situationen wahrnehmen
wie wir reagieren
wie sicher wir uns fühlen
Radfahren hat viele gute Gründe
Viele Menschen fahren Fahrrad, weil:
es ihnen gut tut – körperlich und mental
es Freiheit und Selbstständigkeit bedeutet
es Spaß macht
es ein sinnvoller Beitrag zum Klimaschutz ist
es im Alltag oft die schlaueste Lösung ist (schneller und sparsamer)
Diese positiven Aspekte bewusst wahrzunehmen und zu verankern, ist ein wichtiger Teil von Sicherheit – nicht als Verdrängung von Risiken, sondern als gesunde Motivation.
Erfahrung schlägt Perfektion
Ich fahre auch im Winter Fahrrad. Ja, dafür braucht es Erfahrung, passende Ausrüstung und eine realistische Risikoeinschätzung – und vielleicht auch ein kleines bisschen Abenteuergeist 😉 (immer mit Plan B in der Tasche)
Aber vor allem braucht es:👉 die innere Bereitschaft, überhaupt fahren zu wollen.
Viele Menschen haben ein perfektes Fahrrad im Keller stehen, trauen sich aber nicht auf die Straße. Nicht wegen fehlender Technik – sondern wegen fehlender Sicherheit im Kopf. (Ja zugegeben viel Städte räumen nicht (ausreichend), aber das ist es nicht nur)
Intuition entsteht durch Erfahrung
Am Anfang müssen Entscheidungen oft bewusst getroffen werden:
Wie bremse ich jetzt?
Ist diese Situation gefährlich?
Was ist hier die beste Lösung?
Mit zunehmender Erfahrung verändert sich das. Entscheidungen werden:
schneller
sicherer
intuitiver
Genau das ist ein Ziel von Radcoaching und Fahrradtraining:👉 vom rein kognitiven Handeln hin zu einem sicheren, intuitiven Fahrverhalten.
Tempo und Technik anpassen – immer
Sicheres Radfahren bedeutet nicht, immer gleich zu fahren. Es bedeutet:
Tempo den Bedingungen anzupassen
Fahrtechnik flexibel einzusetzen
aufmerksam und präsent zu bleiben
Ausstattung zu optimieren
Egal ob:
Winter oder Sommer
Hauptstraße oder Nebenweg
Berufsverkehr oder Freizeitradeln
Sicherheit entsteht durch situatives, bewusstes Handeln.
Mindset auch in Unternehmen entscheidend
Auch Unternehmen, die eine betriebliche Verkehrswende fördern möchten, profitieren davon, nicht nur Infrastruktur, sondern auch das Mindset der Mitarbeitenden mitzudenken.
Denn nachhaltige Mobilität beginnt nicht nur mit Radabstellflächen und Duschmöglichkeiten – sie beginnt im Kopf der Unternehmensleitung und überträgt sich auf die Mitarbeitenden.
Fazit: Sicherheit ist mehr als Technik
Sicherheit beim Radfahren entsteht durch das Zusammenspiel von:
Erfahrung
Technik
Körpergefühl
Mindset
Radcoaching bedeutet für mich, all diese Ebenen zusammenzubringen –praxisnah, alltagstauglich und mit einem ganzheitlichen Blick.
👉 Wer wissen möchte, wie ein Fahrsicherheitstraining konkret dabei unterstützt, findet dazu weitere Informationen im verlinkten Artikel.
Gerne unterstütze ich Unternehmen dabei das Radfahren mehr und mehr in der Belegschaft zu etablieren. KONTAKT.
Herzlichst 💚 Melanie
"Melanie, Du hast mir das Radfahren zurück geschenkt" - Rad-Coaching Klientin
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Bis bald - auf'm Rad!















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