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Hilft ein Fahrrad-Fahrsicherheitstraining auch für Winterfahrten?

Aktualisiert: 13. Jan.

Sicher Radfahren bei jedem Wetter durch Fahrradtraining & Radcoaching


Winter Radfahren Risikoeinschätzung

Hilft ein Fahrsicherheitstraining auch bei winterlichen Bedingungen? (eine Frage auf Linkedin)

Meine Antwort: JA – auch dann.


Warum:

Fahrradtraining und Radcoaching bedeuten weit mehr als das Üben einzelner (Fahr-)Techniken. Es geht auch darum,

_ Gefahrensituationen zu erkennen,

_ richtig einzuschätzen und

_ passende Entscheidungen zu treffen 

unabhängig von Wetter, Jahreszeit oder Verkehrslage.


Fahrradtraining heißt: Situationen einschätzen lernen

Im Fahrsicherheitstraining Fahrrad beschäftigen wir uns intensiv mit typischen Gefahrensituationen, zum Beispiel:

  • Glätte, nasses Laub oder winterliche Fahrbahnen

  • Straßenbahnschienen und Spurwechsel

  • dichter Verkehr, enge Stellen, unübersichtliche Kreuzungen

  • unterschiedliche Bedingungen je nach Jahreszeit

Ziel ist nicht, „mutig und undurchdacht durchzufahren“, sondern situationsgerecht zu handeln. Dazu gehört auch, bewusst entscheiden zu können, ob Fahren oder kurzfristiges Schieben sicherer ist.


Sicherheit entsteht durch bewusste Entscheidungen

Ein zentraler Lerninhalt im Radcoaching und Fahrsicherheitstraining in Unternehmen ist genau diese Entscheidungsfähigkeit. Teilnehmende lernen:

  • Gefahren frühzeitig wahrzunehmen

  • Risiken realistisch einzuschätzen

  • ihr Verhalten flexibel anzupassen

Diese Kompetenz ist im Winter besonders wichtig – gilt aber genauso im Sommer, bei Regen, bei starkem Verkehr oder auf bekannten Strecken.


Richtig bremsen – technisch und körperlich

Natürlich spielt die Fahrtechnik im Fahrsicherheitstraining eine große Rolle. Wir üben unter anderem:

  • richtiges und kontrolliertes Bremsen

  • dosierten und angepassten Einsatz von Vorder- und Hinterradbremse

  • sicheres und frühzeitiges Anhalten oder Ausweichen

Dabei geht es nicht nur um die Finger an den Bremshebeln, sondern auch um die passende Körperbewegung zum jeweiligen Fahrmanöver. Denn Sicherheit beim Radfahren entsteht aus dem Zusammenspiel von Technik, Körpergefühl und Reaktion. Im Fachjargon auch „Bike-Body-Separation“ genannt.


Mehr Sicherheit und Spaß durchs Training = mehr Fahrpraxis

Ein sehr schöner Nebeneffekt eines Fahrradtrainings ist:

👉 Die Teilnehmenden fahren danach deutlich mehr Fahrrad.

Warum?

  • Radfahren macht wieder mehr Spaß

  • sie fühlen sich sicherer

  • sie haben mehr Vertrauen in ihre Fähigkeiten

  • sie tun etwas für die Verkehrswende - also für's Klima

Und genau daraus entsteht ein positiver Kreislauf:

🔄️Mehr Fahren → mehr Erfahrung → noch mehr Sicherheit

Mit zunehmender Erfahrung werden Entscheidungen schneller, flüssiger und irgendwann intuitiv getroffen – ein entscheidender Faktor für sicheres Radfahren im Alltag.


Fazit: Fahrradtraining lohnt sich – IMMER – auch für Winterfahrten

Ein Fahrsicherheitstraining Fahrrad hilft nicht nur bei winterlichen Bedingungen.Es stärkt die Fähigkeit, in jeder Situation angemessen zu handeln, Risiken realistisch einzuschätzen und sicher unterwegs zu sein.


👉 Wer sich zusätzlich dafür interessiert, welche Rolle Mindset, Erfahrung und innere Haltung beim Radfahren spielen, findet dazu weitere Gedanken in meinem Beitrag "Sicher Radfahren beginnt im Kopf!" oder während eines Telefonats.


Herzlichst 💚 Melanie


"Melanie, Du hast mir das Radfahren zurück geschenkt" - Rad-Coaching Klientin

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Lieben Dank!


Bis bald - auf'm Rad!



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